Die Zucht: Schwarzköpfiges Fleischschaf

Das Schwarzkopf-Fleischschaf wurde Mitte des 19. Jahrhunderts in unserem Heimatbundesland Nordrhein-Westfalen gezüchtet. Entstanden ist die Schafrasse aus einer Kreuzung einheimischer Schafrasse mit englischen Schafrassen, wie Oxford und Hampshire.  Der Rassenanteil des schwarzköpfigen Fleischschafs liegt in Deutschland bei ca. 17 %, somit ist diese Rasse nach dem Merinolandschaf die zweitgrößte in Deutschland. 
Das schwarzköpfige Fleischschaf ist robust und sehr fruchtbar, durch den asaisonalen Brunftzyklus sind Ablammungen das ganze Jahr über möglich.  Das SKF-Schaf liefert eine sehr gute Schlachtkörperqualität, es eignet sich auch hervorragend zur Kreuzung mit anderen Schafrassen. Die Erzeugung von Wolle ist bei dieser Schafrasse eher zweitrangig, trotzdem müssen die Zuchttiere eine gute Wollqualität aufweisen. Die Wollqualität ist ein Bestandteil der Körung, es ist wichtig eine qualitativ hochwertige Wolle auf den Schafen zu haben, diese schützt die Schafe das ganze Jahr vor äußerlichen Umwelteinflüssen.

  


Zuchtdaten:

Wolle:  

Durchmesser von 33–35 Mikron (C- bis CD-Feinheit) 

Tägliche Zunahme:

300 -700 g

Schlachtkörperausbeute:

50-52 %

Gewicht Böcke:

120-190 kg

Gewicht Schafe:

80-130 kg

Schwarzkopf Zucht aus dem Sauerland in NRW

Wir züchten in unserem Betrieb frohwüchsige, langlebige Schafe mit guten Muttereigenschaften, fester Wolle und hohen Schlachtkörperqualitäten. Generell werden unsere Tiere sehr robust, mit viel Weidegang auf extensiven Flächen, gehalten. Nur im Winter sind wir aufgrund der Höhenlage und Schneemenge auf den Stall angewiesen. In unserer Region im Sauerland, ist die Bodenqualität eher schlecht und sehr felsig, die Tiere müssen auch bei der daraus resultierenden, schlechten Futterqualität eine entsprechende Leistung und Fleischfülle an den Tag legen. Somit sind unsere Tiere bestens geeignet um sie in fast allen Regionen Deutschlands zur Zucht einzusetzen. 
Ein Schäfer aus unserem Ort, von dem wir sehr viel gelernt haben, sagt immer: "Schafe aus landwirtschaftlich schlechten Regionen, kann man immer in bessere Regionen holen, man sollte es nur nie anders herum machen".